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Die Holzkirchen in der Maramureş

Kirchen in Siebenbürgen

Das Kloster Horezu


Moldauklöster

Sighi
şoara Stadt

Donau Delta

Die Bruchstücke aus Orăştie




Die Holzkirchen in der Maramureş

Die Holzkirchen in der Maramureş sind etwa 60 Kirchengebäude in der Region Maramureş, ca. 45 davon in Rumänien, ungefähr 15 in der Ukraine. Acht von ihnen - im rumänischen Bezirk Maramureş gelegen - sind von der UNESCO zum Welterbe erklärt worden.

Diese Kirchen liegen in den Ortschaften

Bârsana (gebaut 1720),

Budeşti (1643),

Deseşti (1770),

Ieud (Mitte des 18. Jh.),

Plopiş (1796/98),

Poienile Izei (1604),

Rogoz (1663),

Şurdeşti (1766).

Die UNESCO definierte diese acht Holzkirchen 1999 als herausragende Beispiele einer für Nordrumänien typischen Sakralarchitektur.

Die Kirchen stammen aus verschiedenen zeitlichen Epochen und weisen dementsprechend unterschiedliche Stilelemente auf. Trotzdem repräsentieren sie zusammen die Tradition des Kirchenbaus in dieser Region. Wegen eines Verbotes, in Transsilvanien orthodoxe Kirchen aus Stein zu errichten, wurden die archaisch wirkenden Kirchengebäude aus Holz gebaut. Verwendet wurden Buchen-, Eichen-, Tannen- und Ulmenholz.

Die charakteristischen, sehr schlanken Glockentürme befinden sich an der Westseite der Gebäude. Alle acht Kirchen haben mit Schindeln gedeckte Dächer.

Im Inneren folgt die Ausstattung der orthodoxen Kirche. Auf Holz gemalte Fresken zeigen Motive des Alten Testaments. Dargestellt ist auch das Leben diverser Heiliger.

Die Kirche in Cuhea verfügt nicht über Kirchenglocken; hier werden die Gläubigen durch Schlagen eines “Stundenholzes” zur Andacht gerufen.

Kirchen in Siebenbürgen

Biertan

Biertan (deutsch Birthälm, ungarisch Berethalom) ist eine Gemeinde in Siebenbürgen, im Kreis Hermannstadt, Rumänien.

Geografie

Der Ort Biertan liegt auf dem ehemaligen Königsboden in einem Seitental der Großen Kokel, etwa 8 km südlich des Kokeltals an der Straße, die von Scharosch kommend, nach Reichesdorf und weiter auf die Schlattner Hill Richtung Agnetheln führt. Die Entfernung zur Kreisstadt Hermannstadt beträgt etwa 80 km in südwestliche Richtung. Die beiden nächsten größeren Zentren sind sind Mediasch und Schäßburg.

Die Gemeinde Biertan besteht heute aus den Dörfern Biertan (dt. Birthälm), Richiş (dt. Reichesdorf) und Copşa Mare (dt. Groß-Kopisch) und hat heute etwa 3000 Einwohner, der Ort selbst ca. 1600.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1283, zusammen mit den Ortschaften Hetzeldorf, Reichesdorf, Meschen, Mediasch, Pretai, Scharosch und Groß-Kopisch. In dem Dokument geht es um eine Abfindung von Steuern an den Bischof von Siebenbürgen, die darin verhandelt wird (Wechsel von Naturalabgaben zu einer Abgabe von 40 Silber Mark). Durch dieses „Feilschen“ wird deutlich, dass Birthälm damals noch nicht dem Recht des Goldenen Freibriefs von 1224 unterlag, in dem derartiges bereits hinreichend geregelt war. Es muss also in der Zeit zwischen 1224 und 1283 gegründet worden sein.

Birthälm war eine Ortschaft auf dem Gebiet der Zwei Stühle von Mediasch und Schelk. Diese Region erlangte die Rechte des Goldenen Freibriefs ab ca. 1315.

Die Ansiedlung entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden Marktflecken. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts stand Birthälm kurz vor der Erhebung zur Stadt. Es gab damals vier sog. „Zahlhäuser“ (die als Steuerbemessungsmaßstab dienten). Die wirtschaftliche Grundlage bildeten ein florierendes Handwerk (in mehreren Zünften) und der Weinbau (siehe: Weinbau in Rumänien). Im Jahre 1510 verzeichnete Birthälm bereits 31 Steuer-„Marken“, was auf eine Einwohnerzahl von etwa 5000 Personen schließen lässt. Auch die räumliche Ausdehnung war beträchtlich größer als heute. Die städtische Entwicklung hatte voll eingesetzt. Auf das erste Viertel des 16. Jahrhunderts entfällt auch die Zeit der „großen Bautätigkeit“ in Birthälm. Der Ort hatte sich zur größten Gemeinde der Zwei Stühle entwickelt, besaß (seit 1418) das Jahr- und Wochenmarktsrecht und übte die Blutgerichtsbarkeit aus. In dieser Periode wurde an der Stelle einer frühgotische Basilika die heutige, gotische Hallenkirche errichtet. Ab 1468 ist auch eine Wehranlage auf dem Kirchenhügel belegt, deren hauptsächliche Bauzeit allerdings auf den Beginn des 16. Jahrhunderts fällt. Die Kirchenburg erhielt damals ihre heutige Gestalt. Im Jahr 1572 wurde sogar der Sitz der Sachsenbischöfe unter Lucas Unglerus von Hermannstadt nach Birthälm verlegt, wo er für fast 300 Jahre (bis 1867) verblieb.

Während der Türkenkriege kam es jedoch immer wieder zu Überfällen. Da der Ort noch keine Stadtmauern besaß, war er Brandschatzungen, Plünderungen und Menschenraub relativ schutzlos ausgesetzt. Seuchen dezimierten die Einwohnerschaft zusätzlich, so dass die Bevölkerung dauerhaft auf einen Bruchteil ihres alten Bestandes reduziert wurde. Allmählich glitt der Ort - in Konkurrenz zu den nahen Städten Mediasch und Schäßburg - in die Zweitrangigkeit ab.

Bei der Volkszählung von 1930 hatte Birthälm 2331 Einwohner, davon 1228 Siebenbürger Sachsen. 1992 lebten nur noch 180 Sachsen in der Gemeinde. Aktuell ist ihre Anzahl auf ca. 70 Personen gesunken.

UNESCO-Kulturerbe

Kirchenburg: Die Kirchenburg wurde 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Sie erhebt sich auf einem steilen Hügel inmitten des Ortes. Der innere, älteste Mauerring der Burg wird auf Ende des 14. oder Anfang des 15. Jahrhunderts datiert. Als Sitz des evangelischen Bischofs von Siebenbürgen spielte der Sakralbau eine wichtige Rolle und wurde aufwendig ausgestattet. Die gotische Hallenkirche (die keinen Turm besitzt) wird von 3 Ringmauern sowie neun Türmen und Basteien umgeben.

Heutezutage ist die Birthälmer Kirchenburg eine bedeutende touristische Attraktion und ihre Silhouette weltweit bekannt. Bis 2006 war sie auch alljährlich der Schauplatz des sog. „Sachsentreffens“ der noch in Siebenbürgen verbliebenen Siebenbürger Sachsen.

Kunstgegenstände und Gebäudeteile der Kirchenburg von besonderem historischem Wert:

Bischofsgruft (Mausoleumsturm): In einem Turm des innersten Mauerrings, nordöstlich neben der Kirche, befindet sich die Gruft der Bischöfe. Dort sind mehrere, z.T. noch bemalte Grabplatten, die das Antlitz der verstorbenen Kirchenfürsten zeigen. Auffällig ist, dass allen Figuren die Nasen abgeschlagen sind. Die sich um diesen Zustand rankende Sage will, dass die Türken, als sie während einer Belagerung einmal so weit in die Burg vorgedrungen waren, den Bischofsfiguren die Nasen abgeschlagen haben sollen.

Katholischer Turm: Dieser Turm, ebenfalls im innersten Bezirk, südlich neben der Kirchenburg, verfügt im Erdgeschoss über einen kapellenartigen Raum mit hoher gotischer Decke und ist noch vollständig mit Fresken ausgemalt. Der Name rührt daher, dass in dem überwiegend protestantischen Ort die katholischen Messen im Turm abgehalten wurden.

Pultturm (Rathausturm): In der zweiten (mittleren) Ringmauer befindet sich auf der Westseite ein Turm mit einem Pultdach, an dessen Fassade sich Fresken aus dem 16. Jahrhundert erhalten haben. Durch diesen Turm verläuft, wie auch durch drei weitere Türme (Einfahrtsturm, Speckturm und Stundenturm), der Auffahrtsweg in den Burginnenhof. Somit ist er einer der insgesamt vier Tortürme, welche früher im Kriegsfall die Auffahrt ins Burginnere mit Falltoren versperrt hatten.

Portale: Die drei Portale der Kirche sind in ihrem ursprünglichen mittelalterlichen Zustand erhalten. Sowohl das Sandsteinmaßwerk als auch die Türen selbst stammen aus dem 16. Jahrhundert.

Zunftfahnen: Da Birthälm ein Marktflecken mit einer großen Handwerkeranzahl war, die sich in Zünften organisierten, gab es bestimmte Zunftabzeichen - die sog. Zunftfahnen. Von diesen haben sich im Kirchenraum mehrere erhalten.

Kanzel: Im Kirchenraum, außerhalb des Chorraumes, befindet sich die Kanzel. Sie ist aus einem einzigen großen Sandsteinblock gefertigt und zeigt filigrane gotische Steinschnitzereien.

Flügelaltar: Im Kircheninneren befindet sich einer der größten mittelalterlichen Flügelaltare Siebenbürgens mit 28 vorreformatorischen Bildtafeln, die - ungewöhnlicherweise - die Festtagsseite (die ausgeklappten Bildtafeln) jeden Tag zeigen und nur zu den hohen Festtagen (Weihnachten, Ostern und Pfingsten) geschlossen werden.

Gestühl: Im Altarraum gegenüber der Sakristeitür hat sich ein Chorgestühl aus dem hohen Mittelalter erhalten. Es ist aus Lindenholz gefertigt und mit aufwändigen Intarsien verziert.

Sakristeitür: Die Sakristeitür aus dem Jahr 1515 ist eine der größten Schätze der Kirchenburg. Sie ist mit einer raffinierten Mechanik ausgestattet, die insgesamt 19 Riegel und einen automatischen Verschluss beinhaltet. Wie das Gestühl ist die Tür ebenfalls reich mit Holzeinlegearbeiten verziert und das Schloss auf der Innenseite (Sakristeiseite) ist mit fein gearbeiteten Nilpferdköpfen eingefasst. Die Tür wurde auf der Weltausstellung 1900 in Paris ausgestellt und fand dort Beachtung.

Scheidungshaus: Im innersten Mauerring, südöstlich neben der Kirche, etwa auf halber Strecke zwischen Mausoleumsturm und Katholischem Turm, befindet sich das sog. Scheidungshaus. Hier wurden die scheidungswilligen Paare eingeschlossen - und zwar mit nur einem Bett, einem Tisch, einem Teller, einem Becher, einem Löffel usw. Sie wurden so lange dort gehalten, bis sie wieder von ihrer Trennung absehen wollten. In den 400 Jahren in denen das Scheidungshaus genutzt wurde, soll es angeblich nur eine einzige Scheidung gegeben haben.

Câlnic Alba

 

 

Câlnic (dt. Kelling) ist ein Ort in Siebenbürgen in Rumänien. Kelling gehört zum Unterwald. Eine Besonderheit des Ortes ist die im 13. Jahrhundert gebaute Kirchenburg, die seit 1993 zum Weltkulturerbe gehört.

 

 

 

Prejmer

Prejmer  ist ein Ort im Burzenland im Südosten Siebenbürgens in Rumänien. Besonderheit ist die sehr gut restaurierte Kirchenburg, welche von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde.

Der Wehrgang der Kirchenburg verläuft in 10 Meter Höhe und ist von einem Satteldach überdeckt. In der Höhe des Wehrgangs wurde die Mauer mit zahlreichen Schießscharten und Gussöffnungen (Pechnasen) ausgestattet. Im tunnelförmigem Eingang der Kirchenburg befindet sich ein Falltor.

Eine Besonderheit in dieser Wehranlage ist die sogenannte „Todesorgel“. Diese ist ein dickes Brett, welches sich um eine eiserne Achse drehen lässt und beidseitig mit je fünf Vorderlader-Schießrohren belegt war. Während die eine Serie abgefeuert wurde, konnte die andere geladen werden und nach raschem Umdrehen wiederholt abgefeuert werden.

Valea Viilor

 Valea Viilor (deutsch Wurmloch) ist ein Dorf in Siebenbürgen (Rumänien). Der Ort liegt im Kokeltal in Siebenbürgen, etwa 16 km von Mediaş und ca. 50 km von Sibiu entfernt.

 Wurmloch wurde 1305 erstmals urkundlich erwähnt.Wurmloch ist für seine aus dem 14. Jahrhundert stammende Kirchenburg bekannt, die 1999 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde.

 

Dârjiu

 

Die sächsische Bauernkirchenburg Dârjiu (15 Jh.) plaziert zwischen Sighisoara und Vanatori durch Arkeden/Archita; rechteckiges Bereich und Burgen befestigt durch 6 Türme; die Kirche kombiniert den Romanischen mit dem Gotischen Stil; heute wird für die Unitarischen Kirchenbesucher des Dorfes Gottesdienst gehalten; die Kirche wird von mehreren Stützen getragen; sie hat ein hohes Dach und zwei Türme; unterhalb der Wächte, Feuerungsöffnungen mit einem dekorativen Aspekt; an der Außenseite, ein malerisches steingemeißeltes Treppenhaus, welches den Zugang ermöglicht; an der Innenseite der Kirche sind Teile mittelalterlicher gotischer Fresken, die die Legende des Königs Ladislas schildern, St. Pauls Umwandlungsszenen des Krieges usw.; die Bilder, die 1419 von Herr Paul gemacht wurden erzeugen einen starken Eindruck, aufgrund der reinen und frischen Art des Zeichnens und aufgrund der verfeinerten Farbenmischung.

Die Quelle:  www.rotravel.com

Saschiz

Die evangelische Kirche

Die evangelische Kirche aus Saschiz wurde am Ende des XV. Jahrhunderts (zwischen den Jahren 1493-1496) von den sachsischen Kolonisten gebaut. Die Denkmaler beeindrucken durch die ausdrucksvolle Schonheit der Proportionen und durch die strenge Anpassung der befestigenden Elementen an den Formen eines Kulturzentrums. Es gibt ein befestigter Stockwerk der sich uber dem Kirchenschiff und dem Chorus befindet. Hier gibt es auch ein Weg der der Wache dient und er befindet sich ausserhalb in einer Konsole oberhalb der massiven Bogen. Von Aussen scheint das Gebaude eine Bastei zu sein, mit beeindrucksvollen Bogen, die uber den riesigen Strebemauern aus Stein und Ziegeln gebaut wurden, alle diese sind charakteristische Elemente der gottischen Denkmaler. Die Schonheit der Architektur verbindet sich mit der abwehrenden Rolle der Kirche, denn auf der anderen Seite der Bogen kann man noch die Schlitze der Locher die dem Werfen nutzten. Wegen der genug grossen Entfernung zwischen dem Weichbild des Dorfes und dem Hugel wo die Kirche gebaut wurde, mit der Zeit, diente die Kirche als das wichtigste Zufluchtsort und wurde Burg der Bauern genannt.

Der Uhrturm

Der Turm aus Saschiz ist einer der schonsten mittelalterlichen Bauwerken aus Siebenburgen und wurde wie die evangelische Kirche in dem XV Jahrhundert gebaut. Er ist 10 m hoch und zeigt auch noch heute das Zentrum der Gemelde Saschiz an. Seine Schutzrolle kann man wegen der Schlitzen und der 12 Dachluken, die aus buntfarbigen Ziegeln bestehen, bemerken. Und noch immer das Dach, durch seine vier Turmchen an den Ecken und durch das sehr scharfe pyramidale Dach, das an der Basis bulbenformig ist aber auch durch seine Form und die benutzten Baumaterialien, erinnert an den Uhrturm aus Schassburg, der als Muster angewendet wurde. Heute konnen sie die evangelische Kirche und den Uhrturm nur einige Meter von der Hauptstrasse E60, die durch die Gemeinde Saschiz fahrt, bewundern.

Die bauerliche Burg

Die bauerliche Burg aus Saschiz ist auch noch heute als ein mittelalterliches Werk angesehen. Sie wurde auf einem bewaldeten Hugel gebaut, ungefehr 2 km weit von dem Weichbild des Dorfes, die Burg wurde in dem XIV Jahrhundert aufgebaut um den Schutz, der Einwoher aus Saschis und aus sechs anderen Dorfer, vor Einfallen zu sichern. Auch diese Burg wurde von den deutschen Einwohnern aus dieser Region errichtet und darum muss man die Zufluchtcharakteristick dieses Ortes bemerken, denn die meisten sachsischen Befestigungen wurden rund um die Kirchen aus dem Zentrum des Dorfes gebaut.

Die Bauarbeitungen wurden im Jahre 1347 angefangen, denn das erscheint angeschrieben auf der Mauer, die sich im N-W der Burg befindet. Auf dieser Mauer wurden vier Turme an den Ecken und zwei auf dem Tor angebaut. Alle diese Turme haben Bewachungsrolle als auch Schutzrolle. Die Namen dieser Turme sind folgende: Schulturm, Munitionturm, Statthaltersturm, Priestersturm, Torsturm und Bewachungsturm. Diese Turme zeigen an, dass die Gemeinschaft sehr gut organisiert war. Im Inneren der Burg befand sich eine Kappelle, aus der heute nur noch eine Ruine geblieben ist. Die einzige Spur die unversehrt geblieben ist, ist der 65 m tiefer Brunnen, von dem man sagt, dass er durch einen unterirdischen Tunnel den Innenraum der Burg mit dem Zentrum der Gemelde Saschiz verbindet.

Der Stil in der die Burg gebaut wurde gehort der Periode der Vorubergehung vom romanischen zum gottischen Stil. Sie wurde im XV Jahrhundert fertig gebaut, denn das kann man wegen des Daches, das einen Abhang in einer einzigen Richtung hat und wegen der Spaltungen in der Mauer,bemerken, die mit einen Holzbalken verseht ist, den man drehen konnte um die Angriffe mit Pfeile und mit Kanonenkugeln zu stoppen. Die technischen Einzelheiten werden aber von der Schonheit der Ruine uberschritten, den sie erscheint wie ein Geist durch die Baume projektiert, die sich am Rande des Weges befinden, und sie ladet die Wanderer ein, sich die Einbildung zwischen diesen Mauern frei zu lassen.

Viscri

Viscri (dt. Deutsch-Weißkirch) ist ein Ort im Bezirk Braşov, Siebenbürgen in Rumänien. Viscri zeichnen sowohl die Kirchenburg als auch die von sächsischen Höfen geprägte Dorfstruktur aus. Kirchenburg und Dorf stehen auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Der Ort wurde Ende des 12. Jahrhunderts von Siebenbürger Sachsen gegründet und liegt nordwestlich von Rupea (Reps) und südöstlich von Sighişoara (Schäßburg). Das Dorf zählte zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert ca. 700 Einwohner, hauptsächlich Siebenbürger Sachsen, daneben gab es einen rumänischen Dorfteil.

Nach ihrer Abwanderung nach Deutschland Ende der 1980er Jahre leben in Viscri heute nur noch etwa 15 - meist ältere - Siebenbürger Sachsen. Die heute rund 450 Dorfbewohner sind hauptsächlich Rumänen und Ţiganii, seltener Ungarn. Die Geschichte des Dorfes hat durch den „Exodus“ von 1989/90 eine bedeutende Zäsur erfahren. Die Epoche der Siebenbürger Sachsen neigt sich dem Ende zu. Die meist rumänische Bevölkerung prägt das Dorf auf ihre Weise, bemüht sich aber, das Bild und den Charakter des Dorfes aufrecht zu erhalten. Trotz der für viele Dorfbewohner problematischen wirtschaftlichen Lage ist der größere Teil der Häuser gepflegt und viele der sächsischen Höfe werden bis heute bewirtschaftet und instandgehalten. Im Dorf gibt es drei Läden, eine Schule, ein Postamt sowie eine Gesundheitsstation.

In den letzten Jahren - besonders seit der Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes 1999 - hat der Tourismus nach Viscri zugenommen und bildet eine zusätzliche Einnahmequelle für die Bevölkerung Viscris. Es gibt auch Zuzüge westlicher (z.T. deutscher) Ausländer. Viscri gehört zum Repser Land, liegt auf ca. 550-700 m Höhe und ist von Hügelland, Wiesen und Wäldern umgeben, wo u.a. auch Bären und Wölfe leben.

Dorf

Viscri liegt abgelegen von der Hauptstraße und ist nur über eine schlechte Schotterstraße zu erreichen. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass es in Viscri fast keine Neubauten und nur wenig Autoverkehr gibt und sich die Siedlungsstruktur bis heute kaum verändert hat.

Das Dorf mit seinen sächsischen Höfen stellt ein Musterbeispiel eines sächsischen Dorfes mit Kirchenburg dar. Das geschlossene Ortsbild ist in seiner Art nur noch selten in Siebenbürgen anzutreffen. Die ehemalige Langgasse von etwa 1 km Länge und die beiden zur Kirchenburg abzweigenden Gassen (Kirchgasse und Neugasse) sind mit sächsischen Höfen bebaut. Meist zeigt die Giebelfassade der Wohnhäuser sowie die Toreinfahrten zur Straßenseite. Nach hinten haben die regelmäßig angeordneten Höfe zuerst Stallgebäude sowie zur Rückseite hin abschließend große Scheunen. An beiden Ortsenden findet man die Häuser der Rumänen, die im Baustil ähnlich, aber meist etwas kleiner sind und mit einem Kreuz an der Fassade verziert wurden.

Kirchenburg

Am nordwestlichen Ende des Dorfes steht die Kirchenburg. Im 12. Jahrhundert errichteten hier noch vor den deutschen Siedlern Szekler eine kleine romanische Saalkirche. Im 13. Jahrhundert begann der Ausbau der Kirche. Nach den ersten Türkeneinfällen wurde die Kirche im 14. Jahrhundert befestigt und ein Wehrring mit Wehrtürmen errichtet.

Das Ortsbild von Viscri wird maßgeblich von der alles überragenden Burganlage mit den insgesamt sechs Wehrtürmen geprägt. Die gedrungene Anlage wird dominiert von einem mit der Kirche verbundenen Wehrturm mit pyramidenförmigem Dach. In die Burgmauer wurden neben den Wehrtürmen auch Wohn- und Vorratsrräume integriert.

Im 16. Jahrhundert erhielt die Kirchenburg durch verschiedene Umbauten ihre heutige Gestalt. Die Kirchenburg von Viscri wurde niemals von Feinden eingenommen.

UNESCO-Weltkulturerbe 

Die Kirchenburg und der Dorfkern wurden 1999 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Neben Viscri stehen auch die Kirchenburgen Biertan (Birthälm), Prejmer (Tartlau), Dârjiu (Ders/Székelyderzs), Saschiz (Keisd), Câlnic (Kelling) und Valea Viilor (Wurmloch) auf der Liste des Weltkulturerbes.

Zudem bemüht sich die Londoner Mihai-Eminescu-Stiftung um die Erhaltung der Kirchenburg und der Bausubstanz des Dorfes. Prinz Charles hat Viscri bereits mehrfach besucht, um die Arbeit der Stiftung zu unterstützen. Die Deutsche Stiftung Welterbe, eine Stiftung der Welterbestädte Stralsund und Wismar, beschloss im Herbst 2004 - in Zusammenarbeit mit der Organisation GAIA Heritage aus Frankreich und dem rumänischen Mihai-Eminescu-Trust - die Unterstützung eines Pilotprojektes in Viscri mit dem Ziel, die traditionelle Struktur der Dorfstraße wieder herzustellen.

Das Kloster Horezu

 

Kloster Horezu (auch Kloster Hurezi genannt) steht im Westen der Walachei (Rumänien) am Fuße der Karpaten. Das Kloster wurde 1690 von dem damaligen Fürsten der Walachei Constantin Brâncoveanu (1654–1714) gegründet. Die Rufe von Eulen (rumänisches "huhurezi") die sich in den umliegenden Wäldern des Klosters aufhielten gaben vermutlich dem Kloster seinen Namen. Das im Brâncoveanu-Stil errichtete Kloster gehört seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die auf einer Anhöhe gelegene Klosteranlage wurde seit dem Jahr 1827 mehrfach restauriert.

Moldauklöster

Die Moldauklöster sind eine Gruppe von rumänisch-orthodoxen Klöstern in der südlichen Bukowina in Rumänien. Ihr Bau wurde im 15. und 16. Jahrhundert im damaligen Fürstentum Moldau von Stefan dem Großen und seinen Nachfolgern - insbesondere Petru Rareş - rund um den Amtssitz Suceava veranlasst.

Überlieferungen zufolge versprach Stefan der Große für jeden Sieg auf dem Schlachtfeld die Errichtung einer Kirche oder eines Klosters. Seine Erfolge über Ungarn, Polen und Türken führten zur Stiftung von insgesamt über 40 Gotteshäusern und zur größten Ausdehnung des Fürstentums Moldau im heutigen Rumänien, Moldawien und der Ukraine.

Ein Teil der Klöster zeichnet sich durch detaillierte Wandmalereien auf den Außenmauern aus. Diese sollten dem damals des Schreibens und Lesens unkundigen Volk Szenen und Gleichnisse aus der Bibel vermitteln. Sowohl die Architektur der oftmals von quadratischen Schutzmauern umgebenen Klosterkirchen als auch die Freskenmalereien selber lassen dabei starke byzantinische Einflüsse erkennen (Ikonenmalerei). Der Baustil ist zum Teil stark von der Gotik geprägt.

Die schönsten Beispiele dieser Außenmalereien finden sich in Suceviţa, Moldoviţa, Arbore und Voroneţ. Als Königin der Moldauklöster gilt jedoch das schlichtere, 1466-1469 in einem Karpatental errichtete Kloster Putna, in dem Stefan der Große seit 1504 auch begraben liegt.

Zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören folgende sieben Kirchen und Klöster:

Arbore: Kirche Tăierea Capului Sfântului Ioan Botezătorul („Das Köpfen des Heiligen

             Johannes des Täufers“)

Humor: Kirche Adormirea Maicii Domnului şi Sfântul Gheorghe („Mariä Aufnahme in

 den Himmel und Heiliger Georg“) des ehemaligen Klosters Humor

Moldoviţa: Kirche Buna Vestire („Mariä Verkündigung“) des Klosters

Pătrăuţi: Kirche Înălţarea Sfântei Cruci („Aufrichtung des Heiligen Kreuzes“)

Probota: Kirche Sfântul Nicolae („Heiliger Nikolaus“) des Klosters

Suceava: Kirche Sfântul Gheorghe („Heiliger Georg“)

Voroneţ: Kirche Sfântul Gheorghe („Heiliger Georg“) des ehemaligen Klosters Voroneţ

Die Quelle: www.wikipedia.org

 

 

 

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