Rumänien ist eine
Republik in Europa, die von der Pannonischen Tiefebene bis zum
Schwarzen Meer reicht. Rumänien hat eine Fläche von 238.391 km². Es
liegt in der Übergangszone zwischen Mittel-, Süd- und Osteuropa. Im
Süden grenzt Rumänien an Bulgarien, im Westen an Serbien und Ungarn,
im Norden an die Ukraine, im Osten an Moldawien und ein weiteres Mal
an die Ukraine, und schließlich an das Schwarze Meer. Rumäniens
Landschaft wird etwa zu je einem Drittel von Gebirge, Hochland und
Ebene eingenommen. Der prägende Gebirgszug des Landes sind die
Karpaten, welche die drei historischen Regionen Moldau, Walachei und
Siebenbürgen (Transsilvanien) voneinander trennen.
Rumänien ist
Mitglied der Vereinten Nationen, der NATO und der Europäischen
Union.
Die Hauptstadt von
Rumänien ist Bucharest. Die Rumänen sind mit 89,5 Prozent deutlich
die größte Bevölkerungsgruppe des Landes. Daneben existieren aber
zahlreiche autochthone, nationale Minderheiten, die teilweise
regional die Mehrheit stellen. Darunter sind vor allem die Ungarn
mit 6,6 Prozent (etwa 1,4 Millionen Menschen) hervorzuheben. Der bis
Mitte des 20. Jahrhunderts hohe Anteil der Deutschen ist auf 0,3
Prozent gesunken. Dabei handelt es sich vor allem um Siebenbürger
Sachsen und Donauschwaben (Banat und Nordwesten bei Satu Mare). Der
Altersdurchschnitt dieser Gruppen ist jedoch relativ hoch, so dass
die Gesamtzahl der Deutschen in Rumänien von etwa 60.000 Menschen
weiter sinken wird.
Die häufigsten
Fremdsprachen in Rumänien sind Englisch und Französisch, in
Siebenbürgen auch Deutsch.
Allerdings bekennt
sich mit 86,7 Prozent der überwiegende Teil der Bevölkerung zur
Rumänisch-Orthodoxen Kirche. Diese ist eine autokephale Kirche
innerhalb der osteuropäischen Orthodoxie.