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Klausenburg

Hermannstadt

Klausenburg-Der Salzmine von Turda-Der Thorenburger Klamm-Rîmetea Dorf-Klausenburg

Bär Höhle-Termische Bad aus Felix

Traniţa und Beliş Seen

Kronstadt

 

Klausenburg

Cluj-Napoca ist die Hauptstadt des Bezirks Cluj in Siebenbürgen. Am 1. Januar 2008 hatte sie 350.000 Einwohner und ist somit nach Bukarest und Timişoara die drittgrößte Stadt Rumäniens.

Die Geschichte der Stadt 

An der Stelle der heutigen Stadt befand sich in prähistorischer Zeit zeitweilig eine Siedlung. Nach der römischen Eroberung Dakiens unter Kaiser Trajan wurde diese Dakersiedlung Napoca zu einem Legionslager ausgebaut, doch entwickelte sich auch die zivile Siedlung als Verkehrsknotenpunkt schnell zu einem lokal bedeutenden kleinen städtischen Mittelpunkt. Schon unter Kaiser Hadrian (117-138) erhielt Napoca die Rechte eines Municipiums und hieß jetzt Municipium Aelium Hadrianum Napoca. Wahrscheinlich unter Kaiser Marcus Aurelius erfolgte die Gründung einer römischen Kolonie. Im 3. Jahrhundert überflügelte Napoca für einige Jahre die Provinzhauptstadt Porolissum und wurde Sitz des Prokurators. Um 250 ging die Siedlung bereits im Zuge verheerender Plünderungszüge von Germanen und Karpen und dem Abzug der kleinen romaniserten Bevölkerungsschicht unter. 1974 fügte Nicolae Ceauşescu dem rumänischen Namen Cluj aus nationalideologischen Motiven heraus den historisierenden Anhang „Napoca“ hinzu, um die dogmatisch vertretene Ideologie der dako-romanischen Kontinuitätstheorie auch hierin sichtbar zu positionieren. Im Alltag war diese Namensänderung jedoch nur mäßig erfolgreich, man spricht nach wie vor von „Cluj“.

Die Stadt wurde im 13. Jahrhundert von deutschen Siedlern am Ufer des Flusses Someşul Mic (dt. Kleiner Samosch) erbaut. Von 1790 bis 1848 und von 1861 bis 1867 war Klausenburg Hauptstadt des Großfürstentums Siebenbürgen innerhalb der Habsburgermonarchie. Nach dem österreichisch-ungarischen Ausgleich von 1867 wurde Siebenbürgen wieder integraler Bestandteil Ungarns. Klausenburg, die zweitgrößte Stadt des Königreichs, war seit dem 13. Jahrhundert belegbar Sitz des Komitats Kolozs. Der sächsische Bevölkerungsteil akkulturalisierte sich im 17. und frühen 18. Jahrhundert an den ungarischen. Ursachen waren die Hinwendung zum Unitarismus in der Reformationszeit, den die übrigen Siebenbürger Sachsen nicht vollzogen, und ein fehlendes deutsch besiedeltes Umland. Hingegen war das Umland von Klausenburg bis ins 17./18. Jahrhundert stark überwiegend von Rumänen und Ungarn bewohnt. 1872 wurde in Klausenburg die zweite Universität innerhalb des Historischen Ungarn gegründet, die Franz-Josef-Universität (heute Universität Szeged).

Nach dem Ersten Weltkrieg, am 4. Juni 1920 erfolgte durch den Friedensvertrag von Trianon die Angliederung Siebenbürgens an Rumänien. 1940 gelangte Nordsiebenbürgen mit Cluj durch den Zweiten Wiener Schiedsspruch wieder bis 1944/1945 an Ungarn und fiel völkerrechtlich nach dem Pariser Vertrag 1947 an Rumänien zurück. Noch heute ist Klausenburg das kulturelle Zentrum der ungarischen Minderheit in Rumänien; bis ungefähr 1974 stellten die Ungarn die relative Bevölkerungsmehrheit in der Stadt. Unter anderem wurde hier Matthias Corvinus, König von Ungarn, geboren.

Heute ist es eines der wichtigsten kulturellen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Zentren Rumäniens. Von den sechs staatlichen Universitäten der Stadt ist die Babeş-Bolyai-Universität Cluj eine der wichtigsten in Ost- und Mitteleuropa. Sie ist als dreisprachige Universität eine Seltenheit in ganz Europa (es wird auf rumänisch, ungarisch und deutsch unterrichtet).

Mit über zehn praktizierten Religionen verfügt Klausenburg über eine große religiöse Vielfalt, wobei die Mehrzahl der Einwohner seit den 1970er Jahren als Rumänen dem orthodoxen Glauben angehört.

Kunst und Kultur

Die Stadt hat eine lange und große Theatertradition. Das Teatrul National und das Teatrul Maghiar und das besonders bei Kindern beliebte Puppentheater Puck wären zu nennen. Zwei große Opern - die Rumänische Nationaloper sowie die Ungarische Staatsoper - und eine große Anzahl von Festivals und Wettbewerben dokumentieren den kulturellen Anspruch. Zu einer festen Institution sind etwa das Mozartfestival sowie das zur Erinnerung an den Dichter und Philosophen Lucian Blaga stattfindende Festival geworden, auf dem Gedichte vorgetragen werden. Seit 2002 findet in Klausenburg jährlich das Internationale Filmfestival [TIFF] statt (Transilvania International Film Festival).

Wichtige Museen sind das Kunst- und Literaturmuseum, das Muzeul Naţional de Istorie a Transilvaniei, das die Geschichte Transsylvaniens präsentiert und das Freilichtmuseum in Someseni.

In der Stadt gibt es eine Reihe von ausländischen Kulturzentren: Deutsches Kulturzentrum Klausenburg , Französisches Kulturzentrum, Amerikanisches, Kulturzentrum "J.F. Kennedy", Britisches Kulturzentrum, Italienisches Kulturzentrum

Eine akademische Stadt

Es gibt 120.000 Studenten in Klausenburg, die an der namhaften Babbes-Bolyai Universität studieren, sowie an einigen neueren, privaten Einrichtungen. Es gibt auch viele kulturelle Einrichtungen, wie z.B. die zentrale  Stadtbibliothek Lucian Blaga, das Insititut für Bildende Kunst, das Konservatorium, drei Theater, die rumänische Oper, die Philharmonie und zahlreiche Museen, das British Council sowie das französische und das deutsche Kulturzentrum befinden sich inder Altstadt, nebst dem größten Botanischen Garten Osteuropas.

Stadtrungänge

Die Stadtrundgänge folgen den Spuren der Geschichte und beinhalten die Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Kirchen, Museen, die alte Stadtmauer, die Babes-Bolyai Universität, das Geburtshaus des Matthias Corvinus. Es gibt auch die Möglichkeit,  das Nachtleben dieser wunderbaren Stadt kennen zu lernen.

Hermannstadt

 

Sibiu, auch unter dem deutschen Namen Hermannstadt bekannt, war immer das wichtigste Zentrum der deutschen Minderheit Siebenbürgens. Auch heute befindet sich hier die größte deutsche Gemeinde Rumäniens, und man fühlt ? mit Hilfe der lokalen Verwaltung ? noch immer etwas Deutsches in der Stadt.

In Sibiu befindet sich ebenfalls eine bedeutende ungarische Minderheit, eine Erinnerung an die Zeiten, als Siebenbürgen Teil des Österreichisch-Ungarischen Reiches war. Dennoch ist Sibiu/Hermannstadt eine überwiegend rumänische Stadt (95% der Bevölkerung ist rumänischen Ursprungs), der es gelungen ist, die drei genannten Kulturen und weitere von kleineren Minderheiten wie Roma, Slowaken und Ukrainer zu bewahren und zusammenzubringen.

Nach einer Variante der Legende des ?Rattenfängers von Hameln? kamen die entführten Kinder aus der Höhle ?Almasch? (Varghis) in Siebenbürgen, irgendwo in der Nähe von Hermannstadt, wieder ans Tageslicht.Das ist die romantische Erklärung des ungewöhnlichen Phänomens, dass an dieser Stelle ein Volk aufgetaucht ist mit blonden Haaren und blauen Augen, dass deutsch spricht und die Bräuche und Traditionen eines Volkes pflegt, dass tausend Kilometer entfernt lebt.

In Wirklichkeit wurden die Burgen und Wehrdörfer Siebenbürgens im 12. Jahrhundert von Immigranten erbaut, die aus der Moselregion kamen und die Bezeichnung Sachsen erhielten.Sie wurden von den Ungarischen Königen gerufen und erhielten eine Vielzahl an Rechten und Vorteilen im Gegenzug dazu, dass sie bei der Verteidigung des Reiches gegen die Angriffe der Tataren und Türken halfen.

Die Sachsen schufen ?Siebenbürgen?, sieben befestigte Burgen und vielzählige Dörfer, in denen Wehrkirchen zum Schutz bei Angriffen errichtet wurden. Viele dieser Wehrkirchen sind massive Bauten, die auch heute noch erhalten sind, wenn auch in den meisten Fällen größere und dringende Reparaturen zur Bewahrung vor dem Verfall nötig sind.

Heute zeigt sich Hermannstadt als eine wahre Kultur- und Tourismushauptstadt Rumäniens, die durch ihren mittelalterlichen Reiz, die Schönheit ihrer Umgebung, ihre Speisen und lokalen Traditionen viele Touristen anzieht.
Auch in wirtschaftlicher Hinsicht steht Hermannstadt mit einem Pro-Kopf-Einkommen über dem Landesdurchschnitt sehr gut da.

Die Geschichte der Stadt

In der Nähe Hermannstadts, in Cedonia (Hammersdorf (Gusterita)) gab es eine rumänische Ansiedlung, die allerdings noch nicht systematisch erforscht ist. In der Fachliteratur kennt man das so genannte Donarium aus Birthälm (Biertan) dessen lateinische Inschrift, 'Ego Zenovius votum posui' (?Ich, Zenovius habe diese Spende gemacht?) die Existenz einer romanisierten Bevölkerung auf dem Gebiet Dakiens nach dem Fortgang der Römer (271 n. Chr.) belegt. Diese Bevölkerung hat die Völkerwanderungen unter ungünstigen Bedingungen überlebt, dabei die Täler des Alt, Zibin, Hambach und der Kokel bis in die heutige Zeit bevölkert.

Die erste urkundliche Nennung des Hermannstädter Gebietes datiert vom 20. Dezember 1191, als Papst Celestin III. die Existenz einer freien Gemeinde der Deutschen in Siebenbürgen bestätigt: ein Vikariat mit Sitz in Hermannstadt.
Die Goldene Bulle des Königs Andreas II. aus dem Jahre 1224 erneuerte eine Reihe von Privilegien für die deutschen Kolonisten (die während des gesamten Mittelalters bestehen blieben, einige sogar bis 1876).

1302 markiert den Beginn der Organisation der Sachsen in Stühle, dabei wird Hermannstadt als der erste Stuhl genannt und im Jahre 1355 wird die Provinz Hermannstadt mit den sieben Stühlen urkundlich attestiert.

Zunächst noch unter der Bezeichnung Hermannsdorf im Jahre 1321, erhält der Ort in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts das Attribut einer Stadt. So wird in einem Dokument aus dem Jahre 1366 zum ersten Mal die Bezeichnung Hermannstadt verwendet. Zum Ende des 15. Jahrhunderts wird die so genannte sächsische Universität an der Spitze der Verwaltungshierarchie für alle Sachsen gegründet. Sie wird von einem königlichen Richter geleitet, später dem Sachsenkomes. Der Rechtssprechung der sächsischen Universität wurden später auch die rumänischen Dörfer als so genannte Stuhlsvororte unterstellt, wo keine Sachsen lebten (T. Nägler).

Die mittelalterliche Zeit ist in Hermannstadt geprägt von einer fortlaufenden wirtschaftlichen Entwicklung, gekennzeichnet durch die Aktivitäten der Zünfte. Deren erstes Statut (1376) zählt 19 Zünfte mit 25 Gewerken; im 16. Jahrhundert existierten Zünfte (z.B. die Schuster), zu deren Mitgliedern auch Meister des Altreiches (?Tara Romaneasca?) oder der Moldau gehörten. Die Anzahl der Zünfte ist allmählich gewachsen, so gab es in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts 29 Handwerkszünfte, gegen 1780 werden 40 beurkundet zu einer Zeit, in der die Bedeutung der Manufakturen bereits deutlich gestiegen war.Da sich Hermannstadt an einer Wegeskreuzung befindet, war die Stadt von Anfang an im Weg der eindringenden Völker. So wurde sie bereits 1241 von den Tataren zerstört und abgebrannt. Nur 100 Bewohner kamen mit dem Leben davon. 1432 gab es die erste türkische Belagerung der Stadt. Im Jahre 1438 erwähnt Papst Eugen IV. Hermannstadt als eine Verteidigungsbastion für das gesamte Christentum.

Das Unglück des ungarischen Königreiches im Jahre 1526 bei Mohács, die Besetzung der Hauptstadt Buda (1541) und die Gründung des Fürstentums Siebenbürgen brachte die sächsische Gemeinde ? und damit auch die Bewohner Hermannstadts ? in eine neue Situation, die eine zweiseitige Politik erforderlich machte, mal im Sinne des Habsburgerreiches, was den eigenen Interessen und Neigungen bedeutend näher lag, mal pro-ottomanisch.

Aus diesen Gründen wurde die Stadt mehrfach belagert, sowohl von der einen als auch von der anderen Seite. Dennoch hat sich Hermannstadt immer seine Privilegien bewahrt. Gleichzeitig begann mit Beginn des Jahres 1543 in der sächsischen Gemeinschaft die Reformation, die von der Gemeinschaft einheitlich übernommen wurde und zum Großteil auch heute noch praktiziert wird.

Das Ende des 16. und der Beginn des folgenden Jahrhunderts waren gekennzeichnet von militärischen Konflikten, die auch die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Hermannstadts beeinflussten. Zu nennen sind zunächst die Ereignisse in Verbindung mit den Feldzügen von Mihai Viteazul (Michael der Tapfere) und die Schlacht von Schellenberg (Selimbar) (1599), die vor den Augen der Hermannstädter jenseits der südlichen Stadtmauer stattfand.
Gleichzeitig mit dem Zurückdrängen der Türken durch die Österreicher am Ende des 17. Jahrhunderts wurde Hermannstadt zum Großfürstentum innerhalb des Habsburgerreiches. Die Verwaltungsaufgaben wurden vom Gubern wahrgenommen, das seinen Sitz zwischen 1692 und 1790 in Hermannstadt hatte.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ließ sich eine neue Gruppe von Siedlern, die Landler, in Hermannstadt nieder, genauer in Neppendorf. Sie kamen aus dem Salzburger Land in Österreich. Allmählich wird auch die Anwesenheit der rumänischen Bevölkerung immer lebendiger, so dass Hermannstadt zur Mitte des 19. Jahrhunderts zum spirituellen Zentrum auch der rumänischen Bevölkerung im Kampf um die Gleichberechtigung wird. Im Rahmen des Kampfes um die nationale Befreiung der Rumänen wird in Hermannstadt von Simion Barnutiu das Manifest ?Erklärung für die Rumänen? erstellt, das in Blaj vorgetragen wird. Ebenfalls in Hermannstadt hat das ständige rumänische Nationalkomitee unter dem Vorsitz des Bischofs Andrei Saguna seinen Sitz. 1863 beginnt hier der Siebenbürgische Landtag seine Arbeiten und verabschiedet das Gesetz über die Gleichberechtigung der rumänischen Nation und ihrer Konfessionen.

Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts und das erste Viertel des 20. Jahrhunderts sind von einer bisher nicht gekannten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Hermannstadts gekennzeichnet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist Hermannstadt eine pulsierende moderne Stadt: Sie ist die dritte Stadt des Österreichisch-Ungarischen Reiches mit elektrischem Strom und die zweite mit elektrischer Straßenbahn. Das erste Kino wird 1909 eröffnet und die ersten öffentlichen Toiletten 1910.

Die städtische Entwicklung, der sich Hermannstadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfreut wird vom Ausbruch des Ersten Weltkriegs unterbrochen. Nach Ende des Krieges und der Vereinigung von Siebenbürgen mit Rumänien (1. Dezember 1918) sind folgende demographische Daten auszumachen: 1920 lebten in Hermannstadt 32.748 Einwohner und im Jahre 1925 waren es 44.643, davon 23.199 Deutsche.

Der Name der Stadt wurde 1919 offiziell in Sibiu gewechselt, die Straßen erhielten rumänische Namen.

Im Jahre 1945, nach Ende des Zweiten Weltkriegs, begann die Deportation der Sachsen in die UdSSR. 2800 Personen der deutschen Volkszugehörigkeit wurden deportiert, viele sind nicht zurückgekehrt.

Das kommunistische System hat die alte Stadt mit kleinen Ausnahmen unberührt gelassen und Hermannstadt wird 1968 Sitz des Kreises mit demselben Namen.
Am 21. Dezember 1989 begannen in Hermannstadt die antikommunistischen Demonstrationen, die am folgenden Tag fortgesetzt wurden und bei denen 89 Personen getötet sowie hunderte verletzt wurden.
Hermannstadt war zeitlich gesehen nach Timisoara die zweite Stadt, die sich gegen die kommunistische Diktatur erhoben hat.

Kultur in Hremannstadt

Sibiu/Hermannstadt wird als eine Stadt der Kunst und Kultur wahrgenommen, die zu Recht als Kulturhauptstadt Rumäniens bezeichnet werden kann aufgrund der jahrhundertealten Traditionen und dem künstlerisch-kulturellen Erbe Hermannstadts und seiner Umgebung.
Die Werke von Künstlern wie Andreas Lapicida, Sebastian Hann, Johann Martin Stock und Frans Neuhauser kann man noch heute an verschiedenen Stellen der Stadt bewundern.
Die Stadt bietet ihren Bewohnern und Besuchern eine einzigartige Atmosphäre und bietet die Gelegenheit, dass kulturelle Leben einer siebenbürgischen Stadt zu erfahren. Die erste musikalische Gesellschaft wurde im Jahre 1818 gegründet und auf den Bühnen Hermannstadts haben so berühmte Namen ihrer Zeit wie Franz Liszt oder Johann Strauss konzertiert.

Sibiu/Hermannstadt verfügt über eine Philharmonie mit wöchentlichen Konzerten klassischer Musik, wo drei bedeutende Festivals organisiert werden.
Sibiu/Hermannstadt hat eine zwei Jahrhunderte alte Theatergeschichte, die heute in den zwei Theatern der Stadt ihre Fortsetzung findet: dem Nationaltheater Radu Stanca und dem Theater Gong. Beide Theater haben Aufführungen sowohl in rumänischer als auch in deutscher Sprache.

Acht Kulturzentren (Städtisches Kulturzentrum, Kreiskulturzentrum, Studentisches Kulturzentrum, Kulturzentrum Friedrich Teutsch, Kulturzentrum der Akademie der Bodentruppen, Deutsches Kulturzentrum, Kulturhaus Ille et Villaine, Europäisches Zentrum für Poesie und Ost-West-Dialog), die Gesellschaft der Schriftsteller, der Künstlerbund und viele weitere Sport- und Kulturvereine und –gesellschaften bieten ein an Veranstaltungen reiches Programm.  Die Quelle: www.sibiu2007.ro

Klausenburg-Der Salzmine von Turda-Der Thorenburger Klamm-Rîmetea Dorf-Klausenburg

 

Die Stadt Turda, in der sich das gleichnamige Salzbergwerk "Salina Turda" befindet, liegt am Fusse der östlichen Ausläufer des Apusener-Berglandes. Das einstige Salzbergwerk ist heute Museum und "Luftkurort" zugleich. Das alte Salzbergwerk, dessen Gründung auf die Zeit von Maria Teresia zurückreicht, hat sich heute zweifellos als touristischer Anziehungspunkt profiliert! Natürlich wurde auch schon vor dieser Zeit der Salzbergbau in der Umgebung um Turda auf hohem Niveau betrieben. Die in dem Salzbergwerk vorherrschende Temperatur beträgt ca. +10°C. Nach Bezahlung der Eintrittskarte kann man sich dort maximal eineinhalb Stunden aufhalten. Es ist angeraten, das Bergwerk mit warmer Bekleidung zu begehen! Die Quelle: www.karpatenwilli.com


Wer an einem klaren Tag die Eisenbahnstrecke Teiuş – Cluj befährt, sieht westlich von Câmpia Turzii in der Ferne einen tiefen V-förmigen Einschnitt in den Berg. Das ist die Turda- Klamm (Thorenburger Schlucht, Cheile Turzii). Sie ist eine der größten, schönsten und bekanntesten Klammen unseres Landes. Die Pflanzen, die hier wachsen und zum Teil spezifisch für diese Gegend sind, die Vielfalt an Schmetterlingen, die zahlreichen Höhlen haben dazu beigetragen, dass dieses Karstgebiet unter Naturschutz gestellt wurde. Nur 7 km von Turda entfernt, ist die Klamm ziemlich leicht zu erreichen. Ein Fahrweg führt bis zur Hütte, die am Eingang zur Schlucht liegt, ein massiver Steinbau, einem Schlösschen ähnlich. Busse führen den Wanderer bis Cheia diesseits oder Petreşti jenseits der Klamm. Der Rest des Weges muss dann zu Fuß zurückgelegt werden. In höchstens einer Stunde ist man am Ziel. (Von Turda kann man auch zu Fuß kommen, man braucht 2 – 2 ½ Stunden auf dem mit rotem Kreuz markierten Weg.) Wer von Cheia kommt, sieht lange nichts von der Schlucht. Der Weg führt langsam, aber stetig bergauf, und der Hügel, der erklommen werden muss, versperrt jegliche Aussicht. Ist man aber endlich oben, so ist die Überraschung umso größer, der Eindruck umso überwältigender: plötzlich hat man die Klamm in ihrer ganzen Pracht vor sich. Tief unten sieht man auch die Hütte liegen, auf einer großen Wiese, am Ufer des Hăşdate-Bachs, der die Schlucht durchfließt.

Der Weg durch die Klamm kann nur zu Fuß zurückgelegt werden; es ist ein schmaler Pfad, zum Teil in den Felsen gehauen, der bald an dem einen, bald an dem anderen Ufer des Bachs verläuft. Zahlreiche Hängebrücken stellen die Verbindung her. Hier ist es immer schattig und kühl, die stellenweise steilen und glatten Kalksteinwände scheinen in den Himmel zu wachsen. Dennoch darf man sich diese Schlucht nicht wie einen Weg zwischen zwei hohen Wänden vorstellen. Kein Vergleich mit der beklemmenden und erdrückenden Enge der Bicaz-Klamm. Die Turda-Klamm ist viel offener, hat Nebentäler und –tälchen, hat in ihren Felswänden zahlreiche Höhlen, und sowohl am Grunde der Schlucht als auch auf den Hängen wachsen viele Pflanzen. Es ist ein besonderes Erlebnis, das Durchwandern dieser etwa 2 km langen Schlucht, das unmittelbare Wahrnehmen ihrer Wildheit, in der sich so viele Naturschönheiten verbergen.

 Nach der düsteren Enge der Klamm nimmt man das liebliche Tal, das sich am Ende des Weges ziemlich übergangslos vor einem ausbreitet, das Licht, den warmen Sonnenschein wie ein kleines Wunder wahr. Das Panorama, das die Klamm von dieser Seite aus bietet, ist zwar nicht so bekannt wie das bereits „klassisch“ zu nennende Bild der Vorderansicht mit Hütte, steht ihm aber um nichts nach. Nach kurzer Rast, nachdem man nach Herzenslust Umschau gehalten hat, ist der Rückweg fällig. Die Frage: „Welchen Weg wählen wir?“ stellt uns vor eine schwere Entscheidung: nochmals durch die Klamm, um auch das zu sehen, was uns auf dem Herweg entgangen ist, oder aber über den Berg, um auch einen Blick von oben in diese interessante Karstlandschaft zu werfen? (Die Quelle: www.eastern-images.de)

Rimetea ist eine Gemeinde in Siebenbürgen, Rumänien, ca. 23 km nordwestlich von Strassburg am Mieresch im Bezirk Alba gelegen. Vom alten rumänischen Namen leitet sich das Trascău-Gebirge ab. Nach der Volkszählung von 1992 lebten insgesamt 640 Bewohner, davon 512 Ungarn, 106 Rumänen und 22 Roma in Eisenburg. Die übrigen Bewohner der Gemeinde leben im Nachbardorf Colţeşti.


Sehenswürdigkeiten

Kunstgewerbemuseum, der Berg Piatra Secuiului (Höhe: 1129 m), Burgruine Cetatea Trascăului (Burg im 13. Jahrhundert errichtet, 1713 zerstört), Häuser im siebenbürgisch-sächsischem Baustil. Die Quelle: www.wikipedia.org

Bär Höhle-Termische Bad aus Felix

 

Befindet sich 86 km von der Stadt Oradea in gemeinsamen Sudrigiu auf einer Höhe von 419 Meter, hat eine besondere speläologischen Architektur, hier sind die Fossilien mit der Höhle, verschwand nach dem 15.000 Jahre, mit einer Länge von mehr als 1 km, die Cave Bear ist mit Formationen von Stalaktiten und Stalagmiten.

Bad Felix ist ein Kurort mit Thermalquellen von internationalem Ruf im westlichen Rumänien. Die Heilquellen werden seit etwa tausend Jahren genutzt. Die Wassertemperatur beträgt zwischen 20 und 49 °C.

Kronstadt

Die Stadt liegt im gleichnamigen Bezirk im Burzenland in Siebenbürgen, Rumänien.

Die Gescichte der Stadt

Kronstadt wurde von den Ritterbrüdern des Deutschen Orden im frühen 13. Jahrhundert als südöstlichste deutsche Stadt in Siebenbürgen unter dem Namen Corona im Karpatenbecken gegründet. 1225 mussten die Deutschordensritter ihre Komturei Kronstadt verlassen und ließen sich im Baltikum nieder. Kronstadt war über Jahrhunderte das kulturelle, geistige und religiöse Zentrum der Siebenbürger Sachsen, die seit dem 12. Jahrhundert auf Einladung des ungarischen Königs in der Region siedelten und bis ins 19. Jahrhundert hinein die Mehrheitsbevölkerung in der Stadt bildeten. Im 13. und 14. Jahrhundert fielen immer wieder Tataren und Türken in die Stadt ein. Noch bis ins 17. Jahrhundert hinein waren Stadt und Region durch ihre Lage an der Grenze zum osmanischen Machtbereich immer wieder bedroht. Stadt und Region gehörten zum Königreich Ungarn bzw. zu Österreich-Ungarn, bis sie nach dem Vertrag von Trianon von 1920 an Rumänien abgetreten werden musste.

In der Zeit von 1951 bis 1961 wurde die Stadt im Gefolge des Personenkults um Stalin in Oraşul Stalin (Stalinstadt) umbenannt. Bereits 1987, zwei Jahre vor dem Wendejahr 1989, gehörte Brașov zu den ersten Städten Rumäniens, in denen sich Arbeiter gegen die Ceauşescu-Diktatur erhoben. Viele Teilnehmer dieses Aufstandes blieben nach Verhaftungen verschollen.

Die Bevölkerung ist seit mehreren Jahrzehnten mehrheitlich rumänischsprachig. Es leben noch zahlreiche Ungarn in der Stadt. Waren in den Dreißiger Jahren noch etwa ein Drittel der Bevölkerung Siebenbürger Sachsen, schrumpfte ihre Zahl durch Deportationen nach dem Zweiten Weltkrieg und Auswanderung vor und nach dem Zusammenbruch des Ostblocks 1989, auf aktuell unter 2000 Personen.

Historische Bauwerke

Bedeutendes geschichtliches Bauwerk und markantes Wahrzeichen der Stadt ist die evangelische Schwarze Kirche mit ihrer Buchholz-Orgel. Das alte Rathaus am Rathausplatz gilt als weiteres markantes Zeichen der Stadt. Die „Heilige Bartholomäus-Kirche“ aus dem 13. Jahrhundert ist das älteste Bauwerk der Stadt. Die historische Altstadt ist geprägt von spätmittelalterlichen Bürgerhäusern (so zum Beispiel das Hirscherhaus am Rathausplatz) und großzügigen, stilvollen Bauten des 19. Jahrhunderts. Sehenswert sind auch die mittelalterlichen Stadtbefestigungen, darunter das Katharinentor aus dem Jahr 1559, die Weberbastei, der Weiße Turm und der Schwarze Turm. Alle sind heute restauriert und als Museum zugänglich. Die Quelle: www.wikipedia.org