Gleitschirmfliegen
Klettern
Nur 7 km von Turda entfernt, ist die Klamm ziemlich leicht zu
erreichen. Ein Fahrweg führt bis zur Hütte, die am Eingang zur
Schlucht liegt, ein massiver Steinbau, einem Schlösschen ähnlich.
Busse führen den Wanderer bis Cheia diesseits oder Petreşti jenseits
der Klamm. Der Rest des Weges muss dann zu Fuß zurückgelegt werden.
In höchstens einer Stunde ist man am Ziel. (Von Turda kann man auch
zu Fuß kommen, man braucht 2 – 2 ½ Stunden auf dem mit rotem Kreuz
markierten Weg.) Wer von Cheia kommt, sieht lange nichts von der
Schlucht. Der Weg führt langsam, aber stetig bergauf, und der Hügel,
der erklommen werden muss, versperrt jegliche Aussicht. Ist man aber
endlich oben, so ist die Überraschung umso größer, der Eindruck umso
überwältigender: plötzlich hat man die Klamm in ihrer ganzen Pracht
vor sich. Tief unten sieht man auch die Hütte liegen, auf einer
großen Wiese, am Ufer des Hăşdate-Bachs, der die Schlucht
durchfließt.
Der Weg durch die Klamm kann nur zu Fuß zurückgelegt werden; es ist
ein schmaler Pfad, zum Teil in den Felsen gehauen, der bald an dem
einen, bald an dem anderen Ufer des Bachs verläuft. Zahlreiche
Hängebrücken stellen die Verbindung her. Hier ist es immer schattig
und kühl, die stellenweise steilen und glatten Kalksteinwände
scheinen in den Himmel zu wachsen. Dennoch darf man sich diese
Schlucht nicht wie einen Weg zwischen zwei hohen Wänden vorstellen.
Kein Vergleich mit der beklemmenden und erdrückenden Enge der
Bicaz-Klamm. Die Turda-Klamm ist viel offener, hat Nebentäler und –tälchen,
hat in ihren Felswänden zahlreiche Höhlen, und sowohl am Grunde der
Schlucht als auch auf den Hängen wachsen viele Pflanzen. Es ist ein
besonderes Erlebnis, das Durchwandern dieser etwa 2 km langen
Schlucht, das unmittelbare Wahrnehmen ihrer Wildheit, in der sich so
viele Naturschönheiten verbergen.
Nach der Volkszählung von 1992 lebten insgesamt 640 Bewohner, davon
512 Ungarn, 106 Rumänen und 22 Roma in Eisenburg. Die übrigen
Bewohner der Gemeinde leben im Nachbardorf Colţeşti.